Einkaufsservice, Wiesbaden Gräselberg

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      Lara Schüller
      Verwalter

      Hallo aus Wiesbaden,

      Als wir vor ca. 2 Wochen ins Homeoffice gingen, hatte ich vorher ein Gespräch mit dem Fußballvereinsvorsitzenden im Quartier, der die Idee hatte, dass die jungen Männer, die jetzt kein Training haben, Unterstützungsdienste für Hilfsbedürftige leisten könnten. Das Angebot habe ich direkt angenommen.
      Und so biete ich als Koordinatorin für das Quartier hauptsächlich Einkaufsdienst für hilfsbedürftige Personen an. Der Trainer gibt meine Bedarfe an entsprechende Jugendliche weiter.

      Ganz praktisch rufen die Leute an, ich spreche mit Ihnen und erläutere das Verfahren: Einkaufsliste, Geld und Tasche vor die Tür auf einen Hocker legen, niemanden in die Wohnung lassen, mindestens zwei Meter Abstand zu der Person, die kommt und den Einkauf erledigt und später wieder vor die Wohnungstür stellt. Ich sage der hilfsbedürftigen Person ein Codewort, mit dem der Helfer die Türe geöffnet bekommt und nur dann, wenn das Codewort genannt wird. Die Betrüger sind ja auch zur Zeit aktiv.
      Die Helfer haben die gleichen Maßgaben und sind in die momentanen Richtlinien und Hygienemaßnahmen telefonisch eingewiesen. Sie sollen auch möglichst immer zur gleichen Person gehen. Jeder Einsatz hat ein neues Codewort.

      Vielleicht auch eine Anregung für andere Quartiere.

      Ansonsten stelle ich fest, dass in den unterschiedlichen Häusern im Quartier viele Unterstützungsangebote laufen wie Telefonate und auch Einkaufsdienste. Auch von den Religionsgemeinschaften wird einiges getan.

      Danke, viel Kraft und gesund bleiben! Angelika Wust aus Wiesbaden Gräselberg

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