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Nachbarschaftsfest

Nachbarschaftliches Miteinander
Alle Bewohner_innen des Stadtteils/Quartiers
Bei einem Stadtteilfest geht es darum, so viele Menschen wie möglich zusammenzubringen. Es gibt also keine maximale Personenanzahl. Natürlich sollten behördliche Sicherheitsauflagen oder Beschränkungen zur Eindämmung einer Pandemie berücksichtigt werden.
  • Finanzierung (Einbindung von Wohnungsbauunternehmen, Stadtteilbüro, Förderprogramme…)
  • wenn Musik gespielt wird, prüfen ob diese bei der GEMA angemeldet werden muss
  • bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum sind rechtliche Grundsätze zu beachten, die bei der Gemeinde, beim Bezirk und beim Ordnungsamt erfragt werden können
Werbematerialien (Flyer, Plakate), Sitzgelegenheiten, Tische, Stände, Pavillon, Veranstaltungsequipment, Spielgeräte, evtl. Dekoration, etc.

  • Planung und Organisation: Mindestens acht Wochen
  • Werbung und Öffentlichkeitsarbeit: Mindestens vier Wochen vorher
  • Aufbau: 1-2 Tage vorher
  • Durchführung: Ein Tag (oder länger, je nach Veranstaltung)
  • Abbau: mindestens ein halber Tag

 

Ein Nachbarschaftsfest bringt die Bewohner_innen eines Stadtteils/Quartiers in ungezwungener Atmosphäre möglichst niedrigschwellig zusammen. Es fördert die Begegnung verschiedener Personengruppen aus dem Quartier und kann dazu beitragen, die Identifikation mit dem Stadtteil zu fördern. Außerdem tragen Stadtteilfeste zur Stärkung des WIR-Gefühls im Stadtteil bei.

Für die verschiedenen aktiven Institutionen im Stadtteil kann ein Fest dazu dienen, die Kooperation untereinander zu stärken und sich bei den Menschen im Stadtteil bekannt zu machen. Sinnvoll dabei ist ebenfalls die ansässigen Wohnungsbauunternehmen,-verwaltungen etc. einzubinden, um diese mit deren Mieter_innen zusammenzubringen.

Ein Stadtteilfest lebt von den Menschen, die im Stadtteil/Quartier leben. Deswegen sollten diese maßgeblich mit in die Planung einbezogen werden. Das erzeugt ein Selbstwirksamkeitsgefühl und trägt zur Stärkung der Handlungsfähigkeit bei. Es bietet sich an, eine Planungsgruppe zu initiieren, sodass die Interessen und Bedarfe der Menschen maßgeblich mit in die Planung einfließen können und sie zu aktiven Gestalter_innen ihres eigenen Festes werden.

Ein Stadtteilfest muss nicht, kann aber ein bestimmtes Thema behandeln oder unter einem Motto stattfinden. Unabhängig von Motto oder Thema braucht ein Stadtteilfest Verpflegung, Mitmachaktionen sowie Unterhaltungsprogramm aus dem Stadtteil für den Stadtteil und viel Raum für Begegnung.

Damit das Stadtteilfest ein voller Erfolg wird, ist die Öffentlichkeitsarbeit und Bewerbung zuvor essentiell. Es sollte breit eingeladen und verschiedene Kanäle zur Bewerbung genutzt werden.

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